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Die Wattwanderung

 

Am Dienstag Mittag sind wir mit der Wattführerin

Anneke an die Wattseite von Amrum gegangen.

Als wir fast am Watt waren, haben sich alle die Schuhe

ausgezogen, damit sie nicht im Schlamm stecken bleiben.

Jetzt mussten wir nur noch ein ganz kleines Stückchen gehen.

Am Watt angekommen hat Anneke uns gleich zwei Wattpflanzen vorgestellt: Queller und Seegras.

Queller sehen aus wie kleine Kaktusse und nehmen Wasser auf,

was sie speichern, um bei Ebbe nicht zu vertrocknen. Wenn sie      

zu viel Wasser aufgenommen haben, platzen sie. Da das

Wasser in der Nordsee ziemlich salzhaltig ist, schmecken sie auch so salzig. Queller leben in großen Gruppen. Anneke hat einen Queller abgepflückt und uns jedem ein kleines Stück zum Probieren gegeben, weil sie uns beweisen wollte, dass sie richtig salzig sind. Seegras ist eine Art Gras, nur eben im Wasser.

Früher wuchs Seegras in großen Mengen im Watt und man hat es getrocknet um es dann in Kopfkissen und Decken zu stopfen, damit die Kopfkissen und Decken weich waren.

Dann ging es weiter zu den Wattschnecken, die nur 2 bis 3mm

groß waren. Danach sollten wir uns jeder drei lebende Herzmuscheln suchen. Herzmuscheln haben ihren Namen daher, dass sie von der Seite aussehen wie ein Herz. Wenn die Ebbe kommt, vergraben sie sich ca. 3cm unter dem Wattboden um nicht auszutrocknen.

Dann ging es durch einen ungefähr 40cm tiefen Priel zu den Wattwürmern. Wattwürmer leben in einer U-förmigen Röhre und haben zwei Hauptfeinde: Seevögel und Babyschollen. Die kleinen Häufchen, die der Wattwurm ausscheidet, sind übrigens reinster Sand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Stinki und Schwitzi)