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 Emma macht den weitesten Sprung Deutschlands
Erfolgreicher Känguru-Wettbewerb an der ENS


Die Preisträger der Emil-Nolde Schule: v.l. Sanja Busch (3b), 3. Preis; Emma Siebenhaar (4a) 1. Preis; Josia Pietsch (3a) 1. Preis

Auch dieses Jahr war der durchgeführte Känguru-Wettbewerb an der Emil-Nolde Schule Bargteheide ein voller Erfolg. An diesem Multiple-Choice-Wettbewerb nahmen weltweit dieses Jahr mehr als 5,5 Mio. Kinder und Jugendliche teil, davon in Deutschland etwa 99.000 Drittklässler und 110.000 Viertklässler. An der Emil Nolde Schule konnte mit fast hundert Kindern nicht nur ein Teilnehmerrekord erreicht werden, auch die Ergebnisse können sich sehen lassen. Emma Siebenhaar (Klasse 4) löste sämtliche Aufgaben richtig und gehörte so mit voller Punktzahl zu den 246 besten von 110.000 deutschen Knoblern in dieser Altersklasse und erhielt als Hauptpreis einen Kosmos Experimentierkasten zum Thema „Selbstbaumodelle mit Solarantrieb“ sowie das Känguru-T-Shirt für den „weitesten Känguru-Sprung, also die meisten hintereinander richtig gelösten Aufgaben. Weitere Preisträger der Schule erhielten ebenfalls Kosmos-Kästen sowie Knobel-Kartenspiele.
Beim in Australien entstandenen Känguru-Wettbewerb handelt es sich um ein Wettknobeln. Alle Kinder ab der dritten Klasse können, wenn sie Spaß am Knobeln haben, daran teilnehmen. Jeder muss innerhalb von 75 Minuten insgesamt 24 Knobelaufgaben lösen, bei denen jeweils 5 Antworten vorgegeben sind. Ziel der Veranstaltung ist es, Spaß an der Mathematik zu fördern und zu festigen.
„Der Känguru-Wettbewerb wird an unserer Schule jetzt schon seit 2004 durchgeführt und jedes Jahr werden es mehr Kinder, die mitmachen wollen. Wir müssen sogar schon in zwei Parallelgruppen in drei Schichten hintereinander schreiben, um mit einer Gruppengröße von nicht mehr als 20 Kindern genug Ruhe zum Denken zu gewährleisten“, berichtet Lehrer Klaas Bröcker vom organisatorischen Aufwand. „Aber der Spaß, den die Kinder in dieser Zeit haben und die Spannung bis zur Preisvergabe sind jeden Aufwand wert.“ Nach Abschluss der Knobelzeit wurden die Ergebnisse der Kinder auf computerlesbare Auswertungsbögen übertragen und zur Auswertung zur Humboldt-Universität nach Berlin geschickt Auf der Internetseite
www.mathe-kaenguru.de konnte in der sogenannten „Packstory“ verfolgt werden, in welche Regionen Deutschlands die Preise gerade versandt werden. So konnte die Schülerzeitung „Der Emil“ über ihre Litfaßsäule die Teilnehmerinnen und Teilnehmer immer auf dem neuesten Stand halten. Alle Kinder erhielten bei der Preisverleihung in der Aula der Emil-Nolde Schule neben einer Lösungsbroschüre und einer Urkunde über die erreichte Punktzahl einen „Preis für alle“. Dieses Jahr ist dies ein „Baumeisterspiel“, bei dem auf einer Grundplatte mit 25 Feldern (5x5) aus 8 Bausteinen, die aus 3 oder 4 kleinen Würfeln zusammengesetzt sind, verschieden komplizierte Baukörper und Modelle nachgebaut werden sollen.
Nach den Sommerferien beginnt dann wieder die Vorbereitung auf den Känguru-Wettbewerb 2011. Hierzu nutzen die Klassen der Emil-Nolde Schule das Online-Spiel ZAL, welches über die Internetseite des Wettbewerbs verlinkt ist. Hier üben von den Kindern selbst erstellte Monster auf der Raumstation ZETA 12 ihre Fähigkeiten im Übungsraum, in dem kniffelige Denkaufgaben gelöst werden müssen. Je mehr Aufgaben richtig gelöst wurden, umso mehr Fähigkeiten und einen umso höheren Rang erreicht das Monster. Schließlich können die Monster in der Arena im mathematischen Wettkampf internetweit gegeneinander antreten. Auch nach dem Wettbewerb verabreden sich immer noch Schülerinnen und Schüler der ENS zum Wettknobeln in der Arena. Und die Kinder versichern dabei, es ist „nur zum Spaß !“