Das Märchen von Missiwanda
Die Vorlesekinder der ersten und zweiten Klassen spielten vor ihren Klassenkameraden das Märchen von Missiwanda vor. Geleitet wurde das Theaterstück von den beiden Vorlesedamen der Ahrensburger Bürgerstiftung. In wundervollen Verkleidungen und mit liebevollem Bühnenbild setzten die Kinder das gleichzeitig vorgelesene Märchen gekonnt in Szene und sprachen ihren Text, trotz nur vier Proben, fehlerfrei:
Es war einmal ein Junge, der hieß Missiwanda, und hatte drei Brüder. Eines Tages schickte ihr Vater sie in die Welt hinaus, um für ihn auf seine alten Tagen etwas Schönes und Erfreuendes zu finden. Doch schon in den nächsten Ortschaften ließen die Kräfte und die Lust der drei Brüder nach, so dass sie dort blieben und Missiwanda allein weiterwanderte. Nach einigen Tagen kam er an den Hof eines Kalifen und sah dort einen wunderschönen Vogel, der bestimmt seinen Vater erheitern würde. Missiwanda wurde leider beim Versuch, den Vogel zu entführen, von den Wachen erwischt und vor den Kalifen gebracht. Der versprach, ihm den Vogel zu überlassen, wenn er dafür das magische aber verschollene Schwert bekäme. Mit Hilfe einer alten, allwissenden Frau fand er das Schwert bei einem anderen Kalifen und wurde trotz der Warnung der alten Frau, das Schwert auf keinen Fall fallen zu lassen, weil dies die Wachen aufwecken würde, gerade wegen dieses Ungeschicks erwischt. Dieser Kalif versprach wiederum das Schwert, wenn er dafür die verschollene neuntönende Trommel, die ebenfalls verschollen war, erhalte. Missiwanda fand wiederum mit Hilfe der alten Frau die Trommel, wurde aber wiederum gefangen. Dieser dritte Kalif wollte die Trommel nur gegen eine magische Mädchengestalt des Lichtes und der Sterne eintauschen, was unmöglich erschien. Es war erneut die alte Frau, die Missiwanda mit Der Emil wertvollen Edelsteinen ausstattete und ihm den Weg wies zum Markt, wo ebendieses Mädchen in einer Sänfte erschien, die Edelsteine erstand und sich in Missiwanda verliebte. Sie folgte ihm auf sein Boot und fuhr mit ihm zurück zum dritten Kalifen, der jedoch vor der offensichtlich riesigen Macht des jungen Missiwanda zurückschrak, sich zu Boden warf und ihm die Trommel schenkte. Ebenso erging es Missiwanda bei den beiden anderen Kalifen. Er erhielt auch noch das Schwert und den Vogel als Geschenk. Auf dem Rückweg zu dem Vater traf er seine Brüder, die wieder mit ihm wanderten, ihn aber kurz vorm Ziel aus Neid in einen Brunnen warfen. Zurückgekehrt übergaben sie dem Vater die Geschenke und wollten die Hochzeit des ältesten Bruders mit dem Sternenmädchen feiern. Doch Missiwanda erschien, gerettet von einem kräftigen Hirten, rechtzeitig, um selbst das Sternenmädchen, das vor Kummer ununterbrochen weinte, zu heiraten. Der Vater, von Missiwanda über die Übeltaten der Brüder aufgeklärt, verstieß die Brüder und setzte Missiwanda als neuen Häuptling seines Stammes ein. Und wenn sie nicht gestorben sind…
Unter begeistertem Applaus verbeugten sich die Schauspielerinnen und Schauspieler sowie die beiden Regisseurinnen. Alle waren sich über die wundervolle, spannende und abwechslungsreiche Aufführung einig: „Das Theaterstück war toll.“
Wenn ihr rechts auf das Bild klickt, dann kommt das nächste.
Wenn ihr links auf das Bild klickt, geht's zurück.
Um die Bilder etwas größer darzustellen, müsst ihr in die Mitte klicken.